Immunsystem im Fokus: Was unsere Abwehr wirklich braucht

Allgemein, Gesundheit

ANZEIGE | Dieser Beitrag entstand in bezahlter Zusammenarbeit mit Kyberg Vital.

Unser Immunsystem hat keinen Feierabend. Höchste Zeit, einmal darüber zu sprechen, wie es arbeitet – und warum der nächste Ingwer-Shot allein noch keinen Hochsicherheitstrakt aus uns macht.

Kaum werden die Abende wieder etwas kühler, beginnt eine ganz besondere Jahreszeit: Im Büro wandert das erste Räuspern von Schreibtisch zu Schreibtisch, im Kindergarten werden Taschentücher plötzlich zum Verbrauchsmaterial und beim Einkaufen weicht man hustenden Mitmenschen mit einer Eleganz aus, die man sich sonst nur auf der Tanzfläche wünschen würde.

Spätestens jetzt bekommt das Immunsystem wieder große Aufmerksamkeit. Es soll stark, fit und selbstverständlich allzeit bereit sein. Am besten innerhalb von drei Tagen und mit einem Getränk, das verdächtig nach Zitrone schmeckt.

Ganz so einfach ist es leider nicht. Unser Immunsystem ist weder ein Lichtschalter noch ein Muskel, den man mit einem einzigen Mittel kurz aufpumpen kann. Es ist ein komplexes Zusammenspiel aus Organen, Geweben, Zellen und Botenstoffen, das rund um die Uhr für uns arbeitet.

Damit beginnt unsere Artikelreihe „Gesundheit im Gespräch“. Gemeinsam mit der erfahrenen Apothekerin Brigitte Chytry von der Antonius-Apotheke in Deggendorf und den Fachleuten von Kyberg Vital möchten wir Gesundheitsfragen verständlich einordnen – ehrlich, alltagstauglich und ohne so zu tun, als gäbe es für jeden Menschen dieselbe Antwort.

Wie arbeitet unser Immunsystem eigentlich?

Bevor unsere Immunzellen zur großen Verteidigung ausrücken, versucht der Körper zunächst, unerwünschte Gäste gar nicht hereinzulassen. Haut und Schleimhäute bilden wichtige Barrieren, ebenso die Flimmerhärchen der Atemwege, das saure Milieu im Magen und unsere Darmflora.

Schafft es ein Erreger trotzdem hinein, reagiert zunächst die angeborene, unspezifische Abwehr. Danach kommt die erworbene Immunabwehr ins Spiel. Sie kann bestimmte Erreger gezielt erkennen und sich frühere Begegnungen merken.

Vereinfacht gesagt: Die angeborene Abwehr ist der aufmerksame Türsteher. Die erworbene Abwehr führt zusätzlich eine ziemlich genaue Gästeliste.

Auch unser Darm ist eng mit dem Immunsystem verbunden. Das ist durchaus sinnvoll: Schließlich kommt er täglich mit unzähligen Nahrungsbestandteilen und Mikroorganismen in Berührung und muss ziemlich zuverlässig unterscheiden, was willkommen ist und was besser wieder gehen sollte.

Was braucht unser Immunsystem im Alltag?

Die Basis unserer Abwehr entsteht im Alltag: ausgewogene Ernährung, regelmäßige und vielfältige Bewegung, ausreichend Schlaf, echte Erholung und ein guter Umgang mit anhaltender Belastung und Stress.

Das klingt zwar weniger spektakulär als ein tropischer Superfood-Extrakt aus einer Frucht, die ausschließlich bei Vollmond geerntet wird. Dafür ist es das Fundament, auf das unser Körper zurückgreifen kann, wenn er wirklich gefordert ist.

„Prävention bedeutet für mich nicht, vorsorglich möglichst viele Dosen im Badezimmerschrank aufzustellen. Sie bedeutet, den eigenen Körper ernst zu nehmen – und auch die kleinen Signale wahrzunehmen, bevor sie laut werden.“

Brigitte Chytry · Antonius-Apotheke Deggendorf

Ob eine ergänzende Zufuhr von Mikronährstoffen sinnvoll ist, hängt von der individuellen Versorgungssituation ab. Hier gilt: Mehr ist nicht automatisch besser. Und eine beeindruckende Sammlung im Badezimmerschrank ersetzt weder eine ausgewogene Ernährung noch Schlaf, Bewegung oder eine notwendige medizinische Behandlung.

Wie beeinflussen Stress und Schlaf unser Immunsystem?

Beim Thema Immunsystem wird ein Faktor gerne unterschätzt: Stress. Und damit ist nicht nur der Terminkalender kurz vor der Explosion gemeint. Dauernde Sorgen, hohe körperliche Belastung und auch dauerhaft schlechter Schlaf fordern unseren Organismus.

Kurzfristiger Stress gehört zum Leben. Problematisch wird es vor allem, wenn echte Erholungsphasen dauerhaft fehlen.

Und da wäre noch unser ständiger Begleiter: das Handy. Fünf Minuten warten? Handy raus. Der Kaffee läuft durch? Nachrichten checken. Auf dem Sofa? Kurz Instagram. Im Bett? Nur noch dieses eine Video.

Das Smartphone ist natürlich nicht automatisch der Bösewicht unserer Geschichte. Aber wenn jede ruhige Minute sofort wieder mit Reizen gefüllt wird, bleibt erstaunlich wenig Gelegenheit, wirklich herunterzufahren.

„Erholung muss nicht immer Wellnesswochenende bedeuten. Manchmal beginnt sie schon damit, dass eine ruhige Minute tatsächlich einmal ruhig bleiben darf.“

Brigitte Chytry

Welche Rolle spielen Mikronährstoffe für das Immunsystem?

Unser Immunsystem ist Teamarbeit. Vitamin C, Vitamin D, Zink und Selen tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin E und Riboflavin helfen beim Schutz der Zellen vor oxidativem Stress; Biotin und Riboflavin unterstützen den Erhalt normaler Haut und Schleimhäute – also genau jener Barrieren, an denen unerwünschte Besucher möglichst schon an der Tür verabschiedet werden.

Auch Aminosäuren übernehmen zahlreiche Aufgaben. Sie sind Bausteine unserer Eiweiße; einige kann der Körper selbst bilden, andere müssen wir über die Nahrung aufnehmen.

Und dann kommt häufig die Frage: „Wenn ich mich ausgewogen ernähre, brauche ich überhaupt zusätzliche Mikronährstoffe?“

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Eine abwechslungsreiche Ernährung bleibt die Basis. Gleichzeitig sind Menschen keine DIN-genormten Maschinen mit identischem Verbrauch.

Alter, Ernährungsweise, Medikamente, Erkrankungen, besondere Lebensphasen oder körperliche Belastung können eine Rolle spielen. Lebensmittelqualität, Verarbeitung, Reifegrad und Lagerung beeinflussen ebenfalls, was am Ende tatsächlich auf unserem Teller landet.

Es geht also nicht darum, unsere Ernährung schlechtzureden. Sondern darum, genauer hinzusehen.

Woran merken wir, dass unser Körper mehr Aufmerksamkeit braucht?

Genau das möchte Brigitte Menschen wieder ein Stück näherbringen. Denn unser Körper verschickt leider selten eine höfliche E-Mail mit der Betreffzeile: „Sehr geehrte Frau Müller, bitte überprüfen Sie bei Gelegenheit Ihre Mikronährstoffversorgung.“

Häufiger sind Veränderungen unspezifisch: Man fühlt sich über längere Zeit ungewöhnlich müde, weniger leistungsfähig, die Konzentration fällt schwerer oder Haut, Haare und Schleimhäute verändern sich.

Das kann mit einer Unterversorgung zusammenhängen – muss es aber nicht. Deshalb geht es nicht darum, aus jedem müden Nachmittag eine Selbstdiagnose zu basteln, sondern Veränderungen überhaupt wahrzunehmen.

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Wie möchten wir uns in zehn oder zwanzig Jahren fühlen?

Vielleicht hilft bei Prävention manchmal eine andere Blickrichtung: nicht nur die Frage, was unserem Körper heute fehlt, sondern auch, was wir mit ihm in vielen Jahren noch machen möchten.

„Ich finde diese Frage unglaublich wichtig. Prävention bedeutet für mich nicht nur: Was fehlt mir heute? Sondern auch: Was möchte ich mit meinem Körper in vielen Jahren noch machen können?“

Brigitte Chytry

Wandern, reisen, Sport treiben, mit den Enkeln herumtoben und dabei körperlich wie geistig möglichst fit bleiben? Gesundheit ist schließlich mehr als die Kunst, heute keinen Schnupfen zu haben.

Welche Rolle spielen Bewegung und Krafttraining für unsere Gesundheit?

Auch Sport ist ein wichtiger Baustein – dazu gehört neben Ausdauer durchaus auch regelmäßiges Krafttraining.

Wer häufig oder intensiv trainiert, hat einen höheren Energieumsatz und verliert über den Schweiß Flüssigkeit und Elektrolyte. Wie groß der individuelle Bedarf ist, hängt von vielen Faktoren ab.

Bewegung ist eine hervorragende Säule unserer Gesundheit. Aber auch eine ziemlich schöne Säule trägt noch kein ganzes Haus allein.

Woran erkennt man eine gute Mikronährstoffberatung?

Spätestens hier wird aus allgemeinem Wissen eine persönliche Frage. Unser Stoffwechsel funktioniert eher wie ein verzahntes Getriebe als wie ein Regal voller einzelner Dosen.

Gute Beratung beginnt deshalb nicht mit: „Das brauchen Sie.“ Sie beginnt mit Fragen: Wie ernähren Sie sich? Welche Beschwerden bestehen und seit wann? Wie schlafen Sie? Wie viel bewegen Sie sich? Welche Medikamente oder Mikronährstoffe nehmen Sie bereits? Und vor allem: Was möchten Sie erreichen?

Geeignete Ansprechpartner können geschultes Apothekenfachpersonal, Ärztinnen und Ärzte mit entsprechendem Schwerpunkt, qualifizierte Ernährungsfachkräfte sowie spezialisierte Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sein.

Denn gute Beratung möchte zuerst verstehen – und dann empfehlen.

Was kann eine Laboruntersuchung über die Mikronährstoffversorgung zeigen?

Manchmal gehört auch eine gezielte Laboruntersuchung dazu. Ein großes Blutbild ist allerdings keine vollständige Mikronährstoffanalyse.

Je nach Fragestellung müssen bestimmte Werte gezielt untersucht werden, und nicht jeder Mikronährstoff lässt sich über einen einzelnen Blutwert gleich gut beurteilen. Spezielle Analysen können mit Eigenkosten verbunden sein.

Aber bevor man lange Geld für Präparate ausgibt, von denen man nur vermutet, dass man sie braucht, kann es sinnvoll sein, zunächst genauer hinzusehen.

Sind Mikronährstoffpräparate wirklich alle gleich?

Vitamin C hier, Magnesium dort. Eine Packung kostet wenige Euro, die nächste deutlich mehr. Ist doch dasselbe drin – oder? Nicht unbedingt.

Niemand würde beim Ölwechsel seines Autos Salatöl einfüllen, nur weil auf beiden Flaschen irgendwo Öl steht. Zugegeben: Der Vergleich hinkt ein wenig. Aber der Name eines Inhaltsstoffes allein erzählt eben noch nicht die ganze Geschichte.

Zusammensetzung, Dosierung, Rohstoffe, Herstellung und Qualitätskontrollen spielen ebenfalls eine Rolle – genauso wie die Frage, ob das Produkt überhaupt zur persönlichen Situation passt.

Kyberg Vital beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Mikronährstoffen und insbesondere mit Aminosäuren. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Rückmeldungen aus Fachkreisen fließen nach Angaben des Unternehmens in die Entwicklung und Weiterentwicklung der Produkte ein.

Was zeigt die Forschung zu aminoplus® immun?

Auch Brigitte interessiert, was sich nicht nur theoretisch erklären, sondern unter kontrollierten Bedingungen beobachten lässt.

Zu aminoplus® immun liegt eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie mit 145 Erwachsenen vor. Über einen Zeitraum von 90 Tagen wurde die untersuchte Aminosäuren- und Mikronährstoffkombination mit einem Placebo verglichen.

Dabei wurden vorab definierte Parameter über den Studienzeitraum dokumentiert und wissenschaftlich ausgewertet. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden 2013 in der Fachzeitschrift Food and Nutrition Sciences veröffentlicht.

aminoplus® immun enthält unter anderem Vitamin C, Zink und Selen. Diese Mikronährstoffe tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Für Brigitte ist das ein interessantes Ergebnis – auch weil es zu vielen Rückmeldungen aus ihrem Apothekenalltag passt. Ein Freifahrtschein für ein Mikronährstoff-Wettrüsten im Badezimmerschrank ist es dennoch nicht.

„Auch eine gute Studie beantwortet nicht automatisch die wichtigste Frage: Passt dieses Produkt zu mir, meinem Gesundheitszustand und zu dem, was ich bereits einnehme? Genau deshalb ist persönliche Beratung so wertvoll.“

Brigitte Chytry

Wo finde ich eine Kyberg Mikronährstoff-Beraterapotheke?

Und deshalb möchten wir Sie zum Schluss tatsächlich zu etwas anstupsen. Nicht zum Online-Warenkorb – zum persönlichen Gespräch.

Fragen Sie. Erzählen Sie, was Sie beschäftigt – auch wenn es Ihnen zunächst wie eine Kleinigkeit erscheint. Denn wenn wir während der Vorbereitung dieser Reihe eines gelernt haben, dann, dass das Apothekenfachpersonal in unserer Region ein wunderbar offenes, fachkundiges und erfreulich humorvolles Volk ist.

Hier haben wir alle Kyberg Mikronährstoff-Beraterapotheken in der Region direkt auf einer Karte.

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Was bleibt am Ende für ein starkes Immunsystem?

Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis unseres ersten „Gesundheit im Gespräch“: Sich um die eigene Gesundheit zu kümmern beginnt nicht unbedingt damit, etwas einzunehmen.

Es beginnt damit, genauer hinzusehen, sich selbst ernst zu nehmen – und die richtigen Fragen zu stellen.

Alle Beiträge dieser Reihe entstehen gemeinsam mit Kyberg Vital – dem erfahrenen Spezialisten für Mikronährstoffe und Aminosäuren aus Oberhaching – und bleiben nach ihrer Veröffentlichung dauerhaft auf unserer Website verfügbar.

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Sie möchten noch ein bisschen tiefer einsteigen?

Wer nach unserem Gespräch noch nicht genug vom Immunsystem hat – keine Sorge, wir schicken Sie jetzt nicht mit einem Stapel Fachbücher ins Wochenende. Auf der Themenwelt von Kyberg Vital finden Sie weitere Informationen rund um Immunsystem, Mikronährstoffe und die Zusammenhänge, die dahinterstecken.

Und wer es ganz genau wissen möchte, kann auch einen Blick in die im Artikel erwähnte wissenschaftliche Untersuchung werfen. Die Originalstudie ist öffentlich zugänglich – für alle, die lieber selbst nachlesen, statt sich mit einem freundlichen „Das wird schon stimmen“ zufriedenzugeben.

Zur Themenwelt Immunsystem von Kyberg Vital Zur veröffentlichten Studie über die untersuchte Aminosäuren- und Mikronährstoffkombination

Transparenzhinweis: Dieser Artikel ist in bezahlter Zusammenarbeit mit Kyberg Vital entstanden.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Auftraggebern und Partnern bedanken. Denn durch ihre Unterstützung können wir hochwertige Inhalte recherchieren, gestalten und GERN FUAT weiterhin kostenlos für unsere Leserinnen und Leser zur Verfügung stellen.

Uns ist dabei wichtig: Auch bei bezahlten Kooperationen möchten wir Themen verständlich, ehrlich und mit echtem Mehrwert aufbereiten. Werbung darf bei uns gern schön sein – aber am liebsten dann, wenn man danach auch ein bisschen mehr weiß als vorher.

Text: Corinna Danner / GERN FUAT