Leber entgiften? Was Leber, Niere & Co. wirklich leisten

Gesundheit

ANZEIGE | Dieser Beitrag entstand in bezahlter Zusammenarbeit mit Kyberg Vital.

Leber entgiften klingt erst einmal nach grünem Saft, drei bis sieben Tagen Verzicht und dem beruhigenden Gefühl, danach innen einmal ordentlich durchgewischt zu haben. Unser Körper sieht das Ganze allerdings etwas nüchterner.

Denn für den Umgang mit Stoffen, die nicht dauerhaft in unserem Körper bleiben sollen, besitzt er längst ein ziemlich ausgeklügeltes System.

Allen voran arbeitet unsere Leber daran, Stoffe umzubauen und für die weitere Verarbeitung oder Ausscheidung vorzubereiten. Auch Nieren, Darm, Lunge und Haut übernehmen dabei wichtige Aufgaben.

Kurz gesagt: Unser Körper wartet nicht auf den nächsten Detox-Tee, um mit seiner Arbeit anzufangen.

In unserem dritten „Gesundheit im Gespräch“ schauen wir deshalb gemeinsam mit Apothekerin Brigitte Chytry und den Fachleuten von Kyberg Vital genauer hin: Was meinen wir eigentlich, wenn wir von „Entgiftung“ sprechen? Warum spielt die Leber dabei eine so wichtige Rolle? Welche Bedingungen braucht unser Stoffwechsel – und wo können Mikronährstoffe überhaupt ins Spiel kommen?

Was bedeutet „Entgiftung“ eigentlich?

Unser Körper kommt jeden Tag mit einer Vielzahl unterschiedlicher Stoffe in Kontakt. Ein Teil davon ist willkommen: Nährstoffe aus unserer Nahrung zum Beispiel. Andere Stoffe muss der Körper zunächst erkennen, verändern oder wieder ausscheiden.

In der Fachsprache spricht man bei körperfremden Substanzen unter anderem von Xenobiotika. Dazu können beispielsweise Bestandteile von Medikamenten oder verschiedene Umweltstoffe gehören.

Ihr Weg durch unseren Körper lässt sich stark vereinfacht mit vier Stationen beschreiben:

Aufnahme. Verteilung. Stoffwechsel. Ausscheidung.

Klingt technisch. Deshalb machen wir es uns wieder ein bisschen einfacher.

Stellen wir uns unseren Körper wie eine kleine Stadt vor

In dieser Stadt kommt jeden Tag einiges an. Lebensmittel, Medikamente, Stoffe aus unserer Umwelt – manches wird gebraucht, anderes muss weiterverarbeitet oder irgendwann wieder hinausbefördert werden.

Damit nicht einfach alles irgendwo liegen bleibt, besitzt unsere kleine Körperstadt ein ziemlich gut organisiertes System.

Die Leber ist dabei so etwas wie der zentrale Bauhof mit Sortier- und Umbauanlage. Dort werden zahlreiche Stoffe verändert und für weitere Stoffwechsel- oder Ausscheidungswege vorbereitet.

Die Nieren übernehmen wichtige Filter- und Ausscheidungsaufgaben. Der Darm ist ebenfalls ein wichtiger Weg nach draußen. Und je nach Stoff spielen auch Lunge und Haut eine Rolle.

Eigentlich erstaunlich: Während wir Kaffee trinken, arbeiten, schlafen oder gerade darüber nachdenken, dass wir wirklich mehr Wasser trinken sollten, läuft dieser Betriebshof einfach weiter.

Ganz ohne Öffnungszeiten.

Warum ist die Leber beim Thema Entgiftung so wichtig?

Unsere Leber gehört zu den zentralen Stoffwechselorganen des Körpers. Viele Stoffe können nicht einfach unverändert wieder ausgeschieden werden.

Also wird umgebaut.

Vereinfacht gesagt laufen dabei verschiedene Schritte ab. Stoffe werden zunächst chemisch verändert und anschließend teilweise an andere Moleküle gekoppelt. So entstehen Verbindungen, die der Körper weiterverarbeiten und schließlich über verschiedene Wege ausscheiden kann.

Wer beim Gedanken an die einzelnen Enzyme gerade innerlich ausgestiegen ist, darf wieder einsteigen.

In unserem Bauhof bedeutet das schlicht:

Annehmen. Sortieren. Umbauen. Weiterleiten.

Die Leber ist also keine Mülltonne, in der alles Unerwünschte einfach verschwindet. Sie ist eher eine ziemlich hoch spezialisierte Werkstatt.

Muss man seinen Körper regelmäßig entgiften?

Bevor wir diese Frage beantworten, lohnt sich zunächst eine andere: Was bedeutet „entgiften“ eigentlich?

Denn schnell entsteht das Bild, unser Körper würde sich langsam mit irgendwelchen Stoffen füllen und müsste deshalb von Zeit zu Zeit mit einer besonderen Kur einmal gründlich durchgespült werden.

So funktioniert unser Stoffwechsel nicht.

Unsere Organe arbeiten ohnehin jeden Tag daran, Stoffe umzubauen und auszuscheiden.

Die interessantere Frage lautet deshalb weniger:

„Wie entgifte ich meinen Körper?“

Sondern:

„Welche Bedingungen braucht mein Körper, damit seine normalen Stoffwechsel- und Ausscheidungsprozesse gut funktionieren können?“

„Beim Wort Entgiftung denken viele Menschen sofort an eine Kur. Ich würde zuerst fragen: Was soll eigentlich entgiftet werden – und warum glauben Sie, dass Ihr Körper das gerade nicht selbst schafft?“

Apothekerin Brigitte Chytry

Paar bei der Gartenarbeit im Herbst – Alltag, Bewegung und bewusste Lebensweise

Was können wir unserem Körper im Alltag mitgeben?

Beim Aufräumen ist es ziemlich praktisch: Was nicht mehr gebraucht wird, wird sortiert, weggeräumt oder weiterverarbeitet.

Bei unserem Körper läuft das allerdings nicht nur einmal im Jahr. Seine Stoffwechsel- und Ausscheidungsprozesse arbeiten jeden Tag.

Deshalb geht es weniger darum, irgendwann eine große „Detox-Aktion“ auszurufen. Viel interessanter ist, welche Bedingungen wir unserem Körper im normalen Alltag geben.

Eine abwechslungsreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit, regelmäßige Bewegung und eine insgesamt gute Versorgung sind dabei ziemlich unspektakulär – aber deutlich näher an dem, was unser Stoffwechsel tatsächlich braucht.

Was können wir im Alltag für unseren Stoffwechsel tun?

Auch diesmal ist die Antwort deutlich weniger spektakulär als so manche Werbung.

Eine abwechslungsreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßige Bewegung schaffen zunächst einmal gute Voraussetzungen für unseren Stoffwechsel.

Auf dem Teller darf es dabei ziemlich normal zugehen. Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse liefern ganz unterschiedliche Nährstoffe.

Auch Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Brokkoli bringen schwefelhaltige Verbindungen mit.

Und die gute Nachricht lautet:

Brokkoli muss dafür nicht zum Detox-Saft werden.

Als ganz normale grüne Beilage macht er sich mindestens genauso gut. Dazu ausreichend trinken, sich regelmäßig bewegen und dem Körper insgesamt die Nährstoffe zur Verfügung stellen, die er für seine normalen Stoffwechselprozesse benötigt.

Keine Dreitageskur. Kein Zauberpulver.

Einfach Alltag.

Welche Rolle spielen Mikronährstoffe beim Leberstoffwechsel?

Selbst der beste Bauhof braucht Werkzeuge und Betriebsmittel. Ähnlich ist es in unserem Stoffwechsel.

Viele enzymatische Reaktionen benötigen bestimmte Nährstoffe als Bausteine oder Cofaktoren.

Ein gutes Beispiel ist Cholin. Es trägt zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion und zu einem normalen Fettstoffwechsel bei.

Auch Selen erfüllt eine klar definierte Aufgabe: Es trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Das bedeutet allerdings nicht: Je mehr davon, desto besser.

Auch bei Mikronährstoffen zählt nicht die größtmögliche Menge, sondern eine Versorgung, die zur persönlichen Situation passt.

Und was ist eigentlich Glutathion?

Beim Thema Leberstoffwechsel fällt immer wieder ein Begriff: Glutathion.

Glutathion ist ein sogenanntes Tripeptid. Es setzt sich aus den drei Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin zusammen und kommt in den Zellen unseres Körpers vor.

Dabei kann Glutathion in unterschiedlichen Formen vorliegen. Die sogenannte reduzierte Form ist eine biologisch aktive Form und kann nach ihrer Nutzung in der Zelle wieder regeneriert werden.

Klingt ziemlich beeindruckend.

Aber auch hier machen wir bitte nicht aus jedem einzelnen Nährstoff gleich einen Superhelden.

Stoffwechsel ist Teamarbeit.

Welche Rolle können Mikronährstoffpräparate spielen?

Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und Bewegung bleiben die Basis.

Darüber hinaus können Mikronährstoffpräparate einzelne Bausteine gezielt aufgreifen.

In unserer „Leberwerkstatt“ übernehmen unterschiedliche Nährstoffe verschiedene Aufgaben im Stoffwechsel.

Kyberg Vital greift das Thema Entgiftung und Leberstoffwechsel mit unterschiedlichen Produktansätzen auf.

Zur Themenwelt Entgiftung von Kyberg Vital

aminoplus® orthotox: mehrere Bausteine in einer Kombination

aminoplus® orthotox kombiniert reduziertes Glutathion, L-Cystein, Taurin, Selen und Cholin sowie Extrakte aus Artischocke und Mariendistel.

Besonders klar lässt sich dabei die Funktion von Cholin und Selen einordnen: Cholin trägt zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion und zu einem normalen Fettstoffwechsel bei. Selen trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

In unserem Bauhof-Bild wäre orthotox also eher der Werkzeugwagen: verschiedene Bausteine in einer Kombination.

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aminoplus® Glutathion reduziert: ein Einzelstoffansatz

aminoplus® Glutathion reduziert verfolgt dagegen einen Einzelstoffansatz.

Im Mittelpunkt steht reduziertes Glutathion – jenes Tripeptid aus Glutaminsäure, Cystein und Glycin, das wir gerade kennengelernt haben.

Hier haben wir also nicht den ganzen Werkzeugwagen, sondern ein bestimmtes Werkzeug aus der Werkstatt.

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OrthoDoc® R-(+)-alpha-Liponsäure: ein weiterer Einzelstoff

OrthoDoc® R-(+)-alpha-Liponsäure setzt ebenfalls auf einen einzelnen Bestandteil.

Alpha-Liponsäure ist eine Verbindung, die auch vom menschlichen Körper selbst gebildet wird. Im Produkt kommt die rechtsdrehende R-Form zum Einsatz.

R-(+)-alpha-Liponsäure bei Kyberg Vital ansehen

Drei Produkte – drei unterschiedliche Ansätze.

Und auch diesmal bedeutet das nicht, dass jeder Mensch automatisch alle drei braucht.

Was davon passt eigentlich zu mir?

Genau hier wird persönliche Beratung interessant.

Denn bevor die Frage lautet: „Was soll ich zur Entgiftung nehmen?“ wären andere Fragen wesentlich hilfreicher.

Warum beschäftigt mich das Thema überhaupt? Gibt es Beschwerden? Welche Medikamente nehme ich? Wie ernähre ich mich? Gibt es bekannte Erkrankungen? Welche Präparate verwende ich bereits?

Und geht es tatsächlich um eine zusätzliche Versorgung – oder eigentlich eher um das Gefühl, dem eigenen Körper nach einer anstrengenden Zeit etwas Gutes tun zu wollen?

„Unsere Leber arbeitet jeden Tag. Deshalb schaue ich zuerst darauf, welche Bedingungen wir unserem Körper im Alltag geben. Danach kann man überlegen, ob bestimmte Nährstoffe zur Unterstützung und Begleitung sinnvoll sein können – und welche davon überhaupt zur persönlichen Situation passen.“

Apothekerin Brigitte Chytry

Manchmal kann ein bestimmter Baustein interessant sein. Manchmal reicht zunächst ein genauer Blick auf Ernährung und Lebensweise. Und manchmal gehört eine gesundheitliche Frage schlicht ärztlich abgeklärt.

Was bleibt also beim Thema Entgiftung?

Vielleicht vor allem diese Erkenntnis: Unser Körper verfügt längst über seine eigene Aufräumtruppe.

Leber, Nieren, Darm und weitere Organe arbeiten jeden Tag daran, Stoffe zu verarbeiten und wieder auszuscheiden.

Unsere Aufgabe ist deshalb nicht, regelmäßig eine große Detox-Aktion auszurufen, sondern unserem Körper möglichst gute Bedingungen für diese tägliche Arbeit zu geben.

Produkte können dabei Werkzeuge sein. Aber die entscheidende Frage lautet nicht:

„Was kann ich noch alles nehmen?“

Sondern:

„Was braucht mein Körper eigentlich – und warum?“

Denn auch beim Thema Entgiftung gilt: Gute Beratung beginnt nicht im Warenkorb. Sie beginnt mit den richtigen Fragen.

Wo finde ich eine Kyberg Mikronährstoff-Beraterapotheke?

Diese Fragen lassen sich im Idealfall gemeinsam mit Ihrer Arztpraxis oder der Apotheke Ihres Vertrauens klären.

Ihnen fehlt noch eine fachkundige Anlaufstelle für Ihre Fragen rund um Leberstoffwechsel, Mikronährstoffe und persönliche Versorgung?

Auf unserer Karte finden Sie Kyberg Mikronährstoff-Beraterapotheken in der Region und können direkt nach einer passenden Anlaufstelle in Ihrer Nähe schauen.

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Wie unterstützt Kyberg Vital Apotheken bei Beratung und Weiterbildung?

Kyberg Vital möchte Apotheken dabei unterstützen, ihre fachliche Beratungskompetenz im Bereich Mikronährstoffe weiter auszubauen.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein das Produkt, sondern vor allem die qualifizierte Beratung. Dazu gehören fachliche Informationen, praxisnahe Weiterbildungen, persönliche Ansprechpartner und Möglichkeiten, das Wissen im Apothekenteam gezielt weiterzuentwickeln.

Wenn Ihre Apotheke Kyberg Vital bislang noch nicht näher kennt, können Sie ganz unkompliziert und unverbindlich Kontakt aufnehmen.

Im ersten Schritt geht es vor allem darum, das Sortiment, die Ansprechpartner und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit kennenzulernen.

Gemeinsam lässt sich anschließend schauen, welche Themen und Angebote für Ihre Apotheke interessant sind – von fachlicher Weiterbildung bis hin zur weiterführenden Qualifikation im Bereich Mikronährstoffe.

Denn das Ziel ist nicht, einfach möglichst viele Produkte ins Regal zu stellen. Es geht darum, Apothekenteams darin zu unterstützen, Beratungsqualität rund um Mikronährstoffe weiter auszubauen und Kundinnen und Kunden fundiert und individuell begleiten zu können.

Auch über die Möglichkeiten der Ausbildung zur Mikronährstoff-Fachapotheke können Sie sich unverbindlich informieren.

Wenn Sie neugierig geworden sind, genügt eine kurze Anfrage.

Ihre Ansprechpartnerin:

Inken Hacke
med. Mikronährstoffberaterin | Kyberg Vital

Kyberg Vital unverbindlich kennenlernen

Sie möchten noch tiefer in das Thema Entgiftung einsteigen?

Wer sich noch ausführlicher mit Leber, Stoffwechsel und den unterschiedlichen Ansätzen beschäftigen möchte, findet bei Kyberg Vital eine eigene Themenwelt rund um das Thema Entgiftung.

Zur Themenwelt Entgiftung von Kyberg Vital

Gesundheit im Gespräch mit Kyberg Vital

Mit diesem Beitrag zur Entgiftung lesen Sie bereits den dritten Teil unserer Reihe „Gesundheit im Gespräch“ mit Kyberg Vital.

In den bisherigen Beiträgen haben wir uns bereits mit dem Immunsystem sowie mit Darmgesundheit, Mikrobiom und Darmschleimhaut beschäftigt.

Und damit ist noch nicht Schluss: Zum Abschluss der Reihe widmen wir uns als Nächstes dem Thema Schlafgesundheit – und schauen darauf, was in unserem Körper eigentlich passiert, wenn wir schlafen, warum gute Regeneration so wichtig ist und was uns umgekehrt den Schlaf rauben kann.

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Transparenzhinweis: Dieser Artikel ist in bezahlter Zusammenarbeit mit Kyberg Vital entstanden.

Uns ist wichtig, auch bei bezahlten Kooperationen Gesundheitsthemen verständlich, sachlich und mit echtem Mehrwert aufzubereiten.

Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und keinen gesunden Lebensstil. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen zur individuellen Versorgung sollten geeignete medizinische oder pharmazeutische Fachpersonen einbezogen werden.

Text & redaktionelle Aufbereitung: Corinna Danner / GERN FUAT